Krieg USA-Iran-Israel

Betrachtungsweisen

Verhandlungen sind noch immer nicht abgeschlossen, die Straße von Hormus ist noch immer bzw. schon wieder mal gesperrt … und dennoch bleibt der Waffenstillstand weiterhin bestehen. Die Behauptung, dass der Iran gewonnen hätte, ist allerdings nicht nur faktisch falsch. Sie ist gefährlich, warnt die Autorin.

Yassamine Mather

Am 21. April verkündete Donald Trump, dass der Waffenstillstand im Krieg gegen den Iran fürs Erste weitergelten solle. In einem Krieg, in dem Propaganda und unterschiedliche Wahrnehmung eine wesentliche Rolle spielen, behaupteten beide Seiten, dass der Gegner geschwächt sei.

 

Kriegsopfer

Teheran (Foto: Naser Jafari, Tasnim News Agency)

Der Iran argumentierte, dass seine Weigerung, an einer zweiten Gesprächsrunde in Islamabad teilzunehmen und nicht unter Druck verhandeln zu wollen, die USA gezwungen hätte, einen Rückzieher zu machen. Die USA wiederum argumentierten, dass die Abwesenheit des Irans dessen Verzweiflung bezeuge, und behaupteten, dass die Blockade den Iran an den Rand eines wirtschaftlichen Zusammenbruchs brächte und das Land durch den Druck des amerikanischen Militärs bereits stark geschwächt sei. Der Iran mag zwar durch seine Weigerung zu kapitulieren nach außen hin und auch gemäß einer auf einen kurzen Zeitraum bezogenen Propaganda gewonnen haben, trotzdem agiert das Land langfristig wirtschaftlich und militärisch gesehen noch immer aus einer sehr viel schwächeren Position, wie ich in meinem Artikel letzte Woche erklärt habe. [1]

Linksgerichtete Kommentatoren und große Teile der liberalen Mitte-Links gerichteten Medien sind inzwischen übereinstimmend der Meinung, dass bis jetzt der Iran als Sieger aus diesem Konflikt hervorgegangen sei. Einer solchen Aussage wohnen jedoch diverse Gefahren inne.

Zum einen könnte dieses Narrativ von den USA und Israel genutzt werden, um weitere, noch aggressivere militärische Aktionen zu rechtfertigen. Zum anderen ist es absurd, die aktuelle Situation als einen „Sieg“ zu bezeichnen. Der hartnäckige Widerstand der iranischen Regierung ist zwar durchaus bemerkenswert, allerdings liegt die Infrastruktur des Landes derweil in Trümmern: Fabriken, Brücken, Krankenhäuser und Universitäten wurden systematisch zerstört. Berechnungen zufolge könnten durch die Bombardierungen mehr als 15 Millionen Arbeitsplätze verloren gegangen sein. Daher ist die iranische Führung trotz all ihrer öffentlichen Posen dringend auf das weitere Einhalten des Waffenstillstandes angewiesen. Washington wiederum sieht sich mit wachsendem Frust konfrontiert: Da die Straße von Hormus geschlossen ist und sich die Rufe nach einem „Regime-Wechsel“ als bloße Rhetorik entpuppt haben, wird der Krieg mit steigenden Ölpreisen im eigenen Land immer unpopulärer. Der amerikanische Präsident befindet sich dadurch sowohl innenpolitisch als auch international unter immensem Druck.

Aus diesem Grund sollte vieles von dem, was Trump in puncto Blockade iranischer Häfen und zukünftiger Verhandlungen sagt, im Kontext ihrer globalen Auswirkungen verstanden werden. Viele Wirtschaftsexperten sagen sogar, dass es in Anbetracht der aktuellen Situation eigentlich überrascht, dass der Ölpreis nicht noch höher ist und die Märkte nicht noch tiefer gefallen sind.

In Anbetracht dessen haben beide Seiten gute Gründe, den Waffenstillstand weiter einzuhalten. Ein erfolgreicher Verhandlungsabschluss zwischen den USA und dem Iran ist hingegen sehr viel weniger wahrscheinlich. Nach dem Scheitern der ersten Verhandlungsrunde behauptete der amerikanische Vizepräsident JD Vance, dass die Gespräche scheiterten, weil der Iran „Atomwaffen wolle“. Diese Behauptung ist ganz augenscheinlich nicht wahr, und die iranische Delegation hat ausführlich darauf geantwortet. Sie sagte: „Ja, wir haben angereichertes Uran, und die Internationale Atomenergiebehörde weiß das. Ja, durch höhere Anreicherungsgrade ist es einfacher, eine Bombe zu bauen, aber wir verfolgen diesen Weg nicht.“ Der Iran hat darüber hinaus seine Bereitschaft angedeutet, die Anreicherung von Uran zu pausieren. Meines Wissens schlägt der Iran dafür einen kürzeren Zeitrahmen vor, vielleicht fünf Jahre, während die USA eine Pause von 20 Jahren verlangen. Zwischen den beiden Seiten existiert ganz offensichtlich eine tiefe Kluft.

Des Weiteren gibt es Vorschläge bezüglich des angereicherten Urans. Ein Gedanke war, die Vorräte des Irans in ein Drittland zu verbringen. Dieses Konzept wurde bereits vor dem Krieg diskutiert. Allerdings gibt es aufgrund der damit verbundenen Risiken dafür keine einfachen Lösungen. Der Iran hatte vorgeschlagen, seine Vorräte in ein befreundetes Land zu bringen ... die USA sind jedoch mit dem vom Iran vorgeschlagenen Land nicht einverstanden, und Verhandler müssen immer noch nach einer für alle passenden Lösung suchen.

Was die Schifffahrt und die Straße von Hormus angeht, so befuhren vor dem Krieg im Durchschnitt 120 Schiffe täglich diese Wasserstraße. Während des Waffenstillstands ist und bleibt die Anzahl sehr gering. Lediglich 12 Schiffe durchquerten durchschnittlich pro Tag die Straße von Hormus, und das hat sich nicht nur auf den Ölpreis, sondern auch auf viele andere Waren ausgewirkt, einschließlich auf Düngemittel, Helium u.a.m. All dies wirkt sich auch auf den Preis von Nahrungsmitteln, Computern, Handys usw. aus.

Politisch gesehen können wir eines sagen, nämlich dass Israel im Moment nicht die volle Kontrolle hat. In den USA stellt man sich sogar unter Republikanern die Frage, ob man sich nicht vielleicht zu sehr auf Benjamin Netanjahu verlassen hat und ob ein Eintreten in den Krieg klug war. Klar ist aber auch, dass die USA Israel zu Gesprächen mit dem Libanon gedrängt und den Waffenstillstand erzwungen haben. In dieser Hinsicht verändert sich die Dynamik der Beziehungen zwischen den USA und Israel.


Innenpolitik


Innerhalb des Irans fördert die Regierung den Glauben, dass der Iran den Krieg „gewonnen“ habe. Viele weisen allerdings auf die Gefahren einer solchen Wahrnehmung hin. So besteht die Sorge, dass eine Überschätzung der Position des Landes zu einer Situation ähnlich der nach dem Sieg bei Chorramschahr während des iranisch-irakischen Krieges führen könnte. Nachdem der Iran die Stadt zurückerobert hatte, eröffnete sich damals eine Möglichkeit, den Krieg zu beenden. Das Regime beschloss jedoch, ihn weiterzuführen, was später zu einem sehr viel schlimmeren Ende führte. Jetzt besteht die Gefahr, dass sich dieser Fehler wiederholt.

Im Gegensatz zu dem allerdings, was im Westen oft behauptet wird, scheint innerhalb der Fraktionen des iranischen Regimes bemerkenswerte Einigkeit zu herrschen. Der Außenminister scheint sehr viel Einfluss zu haben, selbst wenn andere in der Öffentlichkeit sichtbarer sind. Des Weiteren wird in akademischen Kreisen über eine neue, pragmatischere jüngere Generation innerhalb des Führungszirkels der islamischen Revolutionsgarde spekuliert. So wird z. B. argumentiert, dass dies in diplomatischen Initiativen wie direkten Gesprächen in Pakistan augenfällig sei. Allerdings ist vieles davon reine Spekulation oder auch nur Wunschdenken.

Was die Weiterführung des Krieges anbetrifft, so ist hier ein wichtiges Hindernis die Erschöpfung der Bevölkerung. Der hohe Grad der Zustimmung innerhalb des Landes, den die Regierung momentan genießt, hält möglicherweise nicht dauerhaft an. Die wirtschaftliche Situation verschlimmert sich mit jedem Tag. Berichten der UN zufolge waren Mitte März geschätzte 600 000 bis zu 1 Million Haushalte (entspr. bis zu 3,2 Millionen Menschen) zeitweilig innerhalb des Irans auf der Flucht, von denen viele Teheran und andere Großstädte verließen, um sich in den nördlichen Provinzen und ländlichen Gebieten in Sicherheit zu bringen.

Die Regierung hat öffentliche Räume geöffnet und alternative Unterkünfte für Menschen angeboten, die städtische Gegenden verlassen oder deren Häuser zerstört oder schwer beschädigt wurden (Familien, informelle Netzwerke und eigene Ressourcen der Menschen spielen dabei eine wichtige Rolle, es handelt sich hier also nicht um ein voll entwickeltes nationales Unterkunftssystem). Die Regierung verteilt Lebensmittelrationen, und zwar hauptsächlich über ihr elektronisches Coupon-Programm, das allerdings nicht für die gesamte Bevölkerung bestimmt ist, sondern Haushalten mit geringem Einkommen zugutekommen soll. Neueste offizielle und halboffizielle Berichte besagen, dass das Programm stufenweise für die Menschen mit dem geringsten Einkommen und für Haushalte, die Unterstützung von Hilfsorganisationen wie dem „Imam Chomeini Hilfskomitee“ und der staatlichen Wohlfahrtsorganisation erhalten, aufgelegt wurde.

Im März und im April, als Israelis und Amerikaner Militär- und Infrastrukturziele attackierten, forderten hochrangige Beamte die Bevölkerung dazu auf, sich in überwältigender Anzahl auf den Straßen aufzuhalten. Die Aufforderungen sind unter zwei Aspekten zu sehen: Kritiker beschuldigten die Regierung, Zivilisten als menschliche Schutzschilde zu missbrauchen. Für Unterstützer der islamischen Republik hingegen waren die Menschenmassen ein Beweis für nationalistischen Eifer und unterstrichen damit die Legitimität des Regimes, indem sie der Welt ein Bild von nationaler Einigkeit und breiter Unterstützung vermittelten und damit dem Narrativ eines internen Zusammenbruchs entgegentraten.


Taktiken der Linken


Innerhalb der iranischen Linken gibt es neue Debatten über Taktiken. Wie erwartet hatten viele von außerhalb des Irans die Gründung von Arbeiterräten gefordert. Andere, die im Iran lebten, hatten die Grenzen solcher Vorschläge kommentiert. Auf der Website Naghd-e Eghtesad Siasi fragt ein Artikel, wie wir erwarten könnten, dass Bürger in Kriegszeiten Räte aufbauen sollten, wenn das Leben im Alltag und die sozialen Verbindungen so stark gestört sind. Er beginnt mit einer Kritik an einem häufig geteilten Aufruf in den sozialen Medien, der die Menschen ermutigt, lokale Räte (in Wohnvierteln, an Arbeitsplätzen usw.) zu gründen. Der Autor argumentiert, dass dieser Idee zwar ein realer und wichtiger Bedarf zugrunde liegt, die harten Realitäten eines Krieges dabei jedoch nicht berücksichtigt würden.

Die zentrale Ansicht des Artikels ist, dass, obwohl Solidarität in Krisenzeiten überlebenswichtig ist, sie nicht einfach durch große, formale Strukturen (wie Räte) geschaffen werden könne. Stattdessen müsse sie aus bereits bestehenden, kleinen sozialen Beziehungen und alltäglichen Aktionen hilfreichen Miteinanders entstehen. Hinzu komme, dass ein Krieg nicht nur physische, sondern auch soziale Infrastrukturen zerstöre, wie Schulen Arbeitsplätze, öffentliche Plätze und Kommunikationsnetzwerke. Die Kommunikation würde durch fehlende Internetverbindungen und Vertreibung von Menschen zusätzlich geschwächt. Starke nachbarliche Beziehungen fehlten im städtischen Leben ohnehin bereits, und viele Menschen lebten weit außerhalb ihres Familienverbunds.

Unter all diesen Umständen dürften Rufe nach organisierter, groß angelegter Aktion eher unrealistisch sein. Der Autor argumentiert, dass Solidarität eher innerhalb von bestehenden, kleinen Beziehungsnetzwerken entstünde: unter Freunden, Kollegen, Klassenkameraden und vertrauenswürdigen informellen Gruppen.

Diese „Mini-Netzwerke“ könnten unter sich Ressourcen teilen, emotionale Unterstützung bieten, Informationen austauschen und sich gegenseitig mit Schutz und Unterkunft helfen. Der zentrale Gedanke hierbei ist, dass innerhalb dieser kleinen Kreise bereits echtes Vertrauen herrscht und sie während einer Krise dadurch effektiver als neu geschaffene Strukturen sind. Der Autor führt hier die Idee einer „profigurativen Politik“ ein: Menschen warten nicht darauf, dass später eine bessere Gesellschaft erschaffen wird, sondern setzen deren Werte bereits jetzt im alltäglichen Leben aktiv ein. Kleine Akte von Kooperation, Hilfe und Fürsorge sind nicht einfach nur Überlebensstrategien: Sie sind frühe Formen von demokratischem und kollektivem Leben.

Der Artikel betont, dass Fürsorge auch einen politischen Aspekt habe. Bezugnehmend auf die Theorie der Care-Ethik wird argumentiert, dass Gesellschaften auf Netzwerke gegenseitiger Fürsorge angewiesen seien, um zu funktionieren. Gibt es keine verlässlichen staatlichen Institutionen, sorgten die Menschen selbst dafür, dass das soziale Leben weitergeht. Diese Aktionen verhinderten soziale Isolation, unterstützten Vertrauen und Kooperation und dienten als Grundlage für eine zukünftige demokratische (republikanische) Gesellschaft.

Der Artikel enthält einige durchaus valide Punkte. Indem er jedoch den Fokus von kollektivem politischem Kampf auf alltägliche Fürsorge und zwischenmenschliche Solidarität verschiebt (wobei die beiden Letzteren unter Kriegsbedingungen durchaus real und notwendig sind), besteht die Gefahr, Krisen als natürlich anzusehen, statt sich mit ihren Ursachen (Staatsmacht, Klassenbeziehungen, Imperialismus, Kapitalakkumulation) auseinander zu setzen. An einigen Stellen des Textes reduziert der Autor Politik auf ethisches Verhalten („Fürsorge“, „Verantwortung“, „sich umeinander kümmern“), sagt aber nichts darüber, wie sich letztendlich die Notwendigkeit eines organisierten Kampfes um Macht und Ressourcen herausstellen wird. Anders ausgedrückt können wir Solidarität nicht in ein vom Klassenkonflikt abgekoppeltes moralisches Handeln verwandeln.

Es ist auch durchaus korrekt, die Fetischisierung von „shoras“ (Räten) durch Teile der iranischen Linken zu kritisieren. Allerdings ersetzt der Autor den Ruf nach Räten lediglich durch eine andere Art der Abstraktion: Durch kleine Netzwerke, so will es dort scheinen, würden ganz natürlich progressive Räume entstehen. Die zentrale Frage ist jedoch nicht, in welcher Form sich die Menschen organisieren, sondern von welcher Politik diese Organisation geleitet wird.

Ohne politische Inhalte werden Nachbarschaftsgruppen, informelle Netzwerke und Räte lediglich defensive, lokale und eingeschränkte Gruppierungen bleiben. Die Kernfrage bleibt mithin: Welche Forderungen sollten diese Netzwerke stellen? In einigen Sektionen der Linken innerhalb des Irans hat es sich eingebürgert, über „Menschen“, „Gesellschaft“ und „gegenseitige Fürsorge“ ganz allgemein zu sprechen, obwohl die Gesellschaft in Wirklichkeit in Klassen mit antagonistischen Interessen gespalten ist. Tatsache ist, dass der Krieg Ausbeutung, Geschäftemacherei und Ungleichheit intensiviert. Wenn man also über Kapitalisten, Staatseliten und Kriegsgewinnler einfach nicht spricht, vermittelt das den Eindruck, dass die aktuelle Krise ein von allen gemeinsam zu ertragender Zustand sei, und nicht eine klassenstrukturierte Wirklichkeit.


Politische Solidarität


Was das anbetrifft, muss Solidarität durch Forderungen politisch artikuliert werden, nicht einfach durch praktizierte Fürsorge. Statt einschränkender Aktionen wie geteilte Ressourcen, emotionale Unterstützung und informelle Zusammenarbeit würde eine revolutionäre Perspektive auf kollektive Forderungen und Konfrontation hinarbeiten. Zum Beispiel:

      
Mehr dazu
David Finkel: Das Trump-Netanjahu-Debakel, die internationale Nr. 4/2026 (Juli/August 2026) (nur online). Auch bei intersoz.org.
Kate McMahon: Israels Ziel im Iran ist nicht nur ein Regimewechsel, die internationale Nr. 3/2026 (Mai/Juni 2026).
Jakob Schäfer: Die Interessen des US-Imperialismus im Irankrieg.
Büro der Vierten Internationale: Für eine Niederlage der imperialistischen Aggressoren! , die internationale Nr. 3/2026 (Mai/Juni 2026) (nur online). Auch bei intersoz.org.
 

Diese Forderungen transformieren Solidarität dergestalt, dass sie nicht nur irgendwie in Krisen zurechtkommt, sondern die Strukturen herausfordert, durch die diese Krisen erst entstehen. Im Gegensatz dazu reduzieren Netzwerke, die sich auf Selbsthilfe und gegenseitige Fürsorge konzentrieren und damit das Versagen des Staates auffangen, den Druck auf die herrschende Klasse und helfen ungewollt dabei, die während der Krise bestehende Ordnung zu stabilisieren.

In diesem Sinne kann sich Solidarität ohne politische Richtung als unterstützend für genau das System erweisen, das bekämpft werden müsste. Wir sollten also eine im Kleinen existierende Solidarität nicht ablehnen, sondern sie repolitisieren. Ja, wir sollten mit existierenden Netzwerken beginnen, sie jedoch bewusst nach klassenbezogenen Leitlinien organisieren und unmittelbare Bedürfnisse (Nahrungsmittel, Unterkünfte, Sicherheit) mit politischen Forderungen verknüpfen. Wir müssen uns von gegenseitiger Hilfe zu kollektiver Organisation und schließlich zum politischen Kampf bewegen.

Das Ziel heißt nicht einfach nur „Nein, niemand sollte alleingelassen werden“, sondern „Nein, niemand sollte ausgebeutet werden“ - und dass das System, das diese Ausbeutung ermöglicht, gestürzt werden muss.

23.04.2026
Yassamine Mather, iranische Aktivistin und Wissenschaftlerin, lebt in GB und forscht am Middle East Center der Oxford-Universität. Der Iran steht im Mittelpunkt vieler ihrer Arbeiten.

Quelle: Matters of perception, Weekly Worker, 23. April 2026, Übersetzung aus dem Englischen: A. M.-H.



Dieser Artikel erschien in die internationale Nr. 4/2026 (Juli/August 2026). | Startseite | Impressum | Datenschutz


[1] “Two irreconcilable positions”, Weekly Worker, 16. April 2026